Informationen nachstehend zu allen mit uns kooperierenden Künstlern*innen
Annette Besgen - Birgit Borggrebe - Claude Duvauchelle - Czaba Fazakas
Uwe Fehrmann - Christian von Grumbkow - Leon Herbst - Martina Jäger - Claudia Kaak
Peter Keizer Willi Kissmer - Jörg Menge - Rolf Ohst - Vera Oxfort - Walter Padao
Achim Reimann - Ralf Rduch - Klaus W. Rieck - Hanjo Schmidt
Thomas Schönauer - Ekkehard Tischendorf - Thea Vos
Leon Herbst
Abstraktion ist die Sprache des Künstlers Leon Herbst. Acryl auf Leinwand sein Material.
So entstehen inspirierende emotionale Kunstwerke, durch Überlagerung und Transparenz äussere und innere Landschaften.
Es geht nicht um Abbildung sondern um Andeutung. Nicht nur um Schönheit einer Natursinfonie sondern auch um Zerstörung und Gefahr.
Als Mittel der Kommunikation zwischen Kunstwerk und Betrachter hat die Phantasie, weit über die Grenzen von Sprache und Logik hinaus, eine primäre Bedeutung für den Künstler.
Leon Herbst - mit Studium der Freien Kulturgrafik und Absolvent der Hochschule für bildende Künste in Hamburg - ist seit Jahrzehnten tätig als freischaffender Künstler und bekannt durch seine gewagten Kunstaktionen und deutschland- und europaweit vertreten in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Martina Jäger
Ein sinnlicher Prozess: Der Körper als Werkzeug.
Andrè Moch, ehemals Partout Fine Arts zur Werkbeschreibung von Martina Jäger
Annette Besgen - Künstlerin des Monats Juli - August 2020
Licht erzeugt Strukturen. Es trifft auf Gegenstände, und sobald es sich an ihnen bricht und Schatten auftreten, entstehen Abstraktionen.
Mit seinen Schatten entwirft das Licht Formen, die sich nicht aus einer Idee ableiten oder voraussehen lassen. Insofern ist Besgen auf im Alltag gefundenen Situationen angewiesen.
Über das Licht weist Annette Besgen auf eine Dimension hin, die neben anderem das Phänomen Zeit berührt. Sie rückt den Lichteinfall oder den Augenblick ins Bild und damit zugleich eine Ahnung von Unendlichkeit.
Besgens Bilder sind konkret. Sie lassen nichts zwischen den Betrachter und ihre Aussage treten.
Aus diesem Grund wird ihre Wirkung als unmittelbar und physisch empfunden. Ihre Bilder bedeuten das, was sie darstellen, stellen aber mehr dar als die Wiedererkennbarkeit einer gegenständlichen Situation.
Zitat Ingo Porschien
Birgit Borggrebe
Die Bilder von Birgit Borggrebe sind Mischwesen, sowohl was die Technik angeht: Malerei, Siebdruck, Zeichnung, Photographie werden in ihren Bildern kombiniert, wie das auch für die Inhalte gilt.
Die harte, abstrakte Welt unserer Städte, der globalisierten Moderne wird konterkariert mit der konkreten Natur in ihren Restbeständen: ein Baum hier, eine Herde Ziegen dort, doch selbst die Wolken leuchten in verdächtigen Farben.
Ihre Bilder sind, wenn man so möchte, Kaleidoskopien, poetische Begegnungen mit einer alptraumhaften Wirklichkeit, die bald schon immer größere Teile dieses Planeten umfassen könnte.
Aus ihnen atmet etwas, das als ein ästhetischer Protest verstanden werden kann, dass unsere Welt nicht so ist, wie sie sein sollte.
Auszug Kai Michel zur Malerei von Birgit Borggrebe
Claude Duvauchelle
Der französische Künstler Claude Duvauchelle befasst sich in seinen Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen mit dem menschlichen Körper. Als Zeuge seiner Zeit versucht der Künstler, die Übel und die Entfremdung, die durch die Gewalt moderner Zivilisationen hervorgerufen werden, in Bilder zu setzen. Durch exzessive und unmögliche Posen, durch Quetschungen und Verletzungen porträtiert er eine Menschheit, die zu ihren ursprünglichen Instinkten zurückgekehrt zu sein scheint.
Durch eine immer wieder bewusst variierende Maltechnik gelingt es dem Künstler in beeindruckender Art und Weise, diese Emotionen, diese Spannungen und Hoffnungen des zeitgenössischen Menschen auszudrücken und dies in seine Malerei zu transportieren.
Czaba Fazakas
CSABA FAZAKAS ist ein intellektueller Künstler mit experimentellem Temperament, der bewusst auf Avantgarde-Traditionen des 20. Jahrhunderts zurückgreift. Nach seinen frühen Kunstexperimenten - nebst Installationen und „Performances“ – widmet er sich hier der Tafelmalerei.
Seine Kunst zeichnet sich durch Sensibilität für individuelle und soziale Probleme aus. Gleichzeitig durch eine besondere Zeitlosigkeit und Universalität.
Seine Bewunderung für ausdrucksstarke Phrasen und der Art Brut – Kunst quasi in ihrem Rohzustand - zeigt der Künstler vor allem in den Werken der Serie „Homo Deus“.
Seine Kunstwerke und Werkreihen, die bereits seit mehr als 30 Jahren in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen von Bukarest bis Berlin, von Wien bis Tokio, bestaunt wurden und sind weltweit in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.
Uwe Fehrmann
Ausstellung "Between times" - 1.5. - 31.5.2020
Im Mittelpunkt der Arbeiten von UWE FEHRMANN steht der Mensch in seiner Selbstfindung und Selbsterkenntnis, verbunden mit seiner dialektischen Beziehung zur Gesellschaft und Umwelt.
Der in Hamburg lebende Maler schafft komplexe Bildwerke, die Bezug auf aktuelle, aber auch grundsätzliche Fragestellungen nehmen und Antworten wenn, dann nur im Ansatz liefern.
Gesellschaftliche Themen, die sich immer wieder in seinen oft großformatigen Arbeiten finden, thematisieren bei oberflächlicher Betrachtung Dekonstruktion, Abschaffung und Vergessen auf politische Umbrüche.
Einzelne Attribute erwecken Assoziationen zur deutsch-deutschen Geschichte ebenso wie zu aktuellen Postionen.
Quelle: Auszug Galerie EventArt - Die Kunstmacher Andreas Garbe
Künstler des Monats April 2020 - Christian von Grumbkow
"Ich male keine Botschaft, keine Gedanken. Ich male Farbe."
Grumbkows Malerei ist reich an visuellen Sensationen und darin sehr verbindlich; sie wirkt beiläufig, bisweilen wie hingehuscht und scheinbar vorübergehend.
Als Momentaufnahme, tatsächlich aber ist sie sehr genau und in allen Teilen austariert. Erst allmählich wird klar, was sich hier alles ereignen könnte. Es ist eine Malerei zwischen den Zeilen.
Sie transzendiert unsere Erfahrungen und schafft Bilder, die wir zunächst zu kennen meinen, aber so noch nie gesehen haben." Thomas Hirsch
Claudia Kaak - Künstlerin des Monats Juni 2020
Claudia Kaak ist eine deutsche figurative Malerin.
Ihre realistischen Ölbilder, meist nass-in-nass gemalt, basieren auf Fotografien und Filmstills und sind als nummerierte Serien angelegt.
Die Werke verbinden autobiografische und gesellschaftskritische Themen und beschäftigen sich mit existenziellen Gefühlen, inneren Spannungen und psychischen Zuständen.
Gewalt erscheint dabei meist indirekt, mit dem Ziel, Tabus rund um Gefühle und psychische Erkrankungen zu hinterfragen.
Peter Keizer
Der niederländische Künstler Peter Keizer konzentriert sich auf Alltagsobjekte, denen er durch eine reduzierte Darstellungsweise neue Bedeutung verleiht. Durch diese bewusste Vereinfachung legt er den Kern der Dinge frei.
Seine Werke zeichnen sich durch intensive Leuchtkraft aus, die durch den pastosen, mehrschichtigen Auftrag von Ölfarbe entsteht.
Besonders seine seit 2005 entstehenden floralen Arbeiten zeigen eine große Hingabe zum Objekt und laden mit ihrer Farbintensität zum verweilenden Betrachten ein.
Willi Kissmer
Die Arbeiten von Willi Kissmer setzen die Frau als ästhetisches Kunstwerk in Szene. Der unbekleidete Akt allein war ihm zu direkt; stattdessen verhüllte er seine Figuren mit Farbe und Stoffen.
Die Draperien betonen die Körperformen in lasziver Zurückhaltung und verleihen den Bildern eine dezente Erotik.
Erotik und Kunst verbinden sich in seinen verhüllten Akten wie selbstverständlich.
Willi Kissmer war ein international bekannter Künstler, der in Deutschland und Frankreich lebte und dessen Werke weltweit ausgestellt und ausgezeichnet wurden.
Jörg Menge
Jörg Menges malerisches und grafisches Werk steht für Intensität und handwerkliche Präzision.
Seine Arbeiten verbinden hohe zeichnerische Qualität mit moderner Bildsprache. Der Mensch ist zentrales Thema: In theatralischen Kompositionen inszeniert Menge Figuren in teils spannungsvollen, extremen Körperhaltungen.
Durch den bewussten Verzicht auf Beiwerk, angeschnittene Bildränder und eine kraftvolle Farbwahl entstehen Momentaufnahmen, die zwischen Realismus und Abstraktion stehen.
Der gebürtige Leipziger, ausgebildet an der Hochschule Berlin Weißensee, zählt zu den markantesten Vertretern zeitgenössischer figürlicher Malerei.
Frank W. Weber - Kurator der Stadtgalerie Werder 2015
Rolf Ohst
Rolf Ohst inszeniert monumentale, fleischliche Körper in drastischer Übersteigerung. Seine üppigen Figuren erinnern an Fleischtheken und Rollbraten und zitieren zugleich zentrale Motive der Kunstgeschichte – von Botticelli, Tizian und Rubens bis zu Matisse und Cézanne.
Ohst verbindet barocke Fülle mit dem Duktus der Klassischen Moderne, platziert seine Akte vor dramatischen Landschaften und arbeitet mit respektloser Ironie und Humor. So führt er die Tradition der Aktmalerei provokant und zeitgenössisch fort. Dr. Stefani Lucci, 2009
Vera Oxfort
Die Bilder von Vera Oxfort brauchen vor allem aber Zeit. Zeit in vielfältigem Sinne.
Zunächst beanspruchen sie einen aktionsreichen, lebhaften und immer wieder auch konzentrierten Schaffensprozess. Da werden Graphit oder Kreiden in freier Geste auf den Bildgrund aufgetragen, um dann bald – unter Umständen gleichzeitig mit der anderen Hand – wieder weggewischt oder unter erstickender Farbe, in einem dämpfenden Weiß wieder zu verschwinden.
So wird die Leinwand zur Arena, zum Kampfplatz, zum Ring: welche Geste wird am Ende noch zu sehen sein, welche Spur der Aktionen wird bleiben?
Die Antwort ist einfach, denn alles wird bleiben....
Walter Padao
Walter Padao steht in der Tradition künstlerischer Auseinandersetzung mit dynamischen Körper-Raum-Bezügen im Bild.
Verwandt dem Geiste des Kubismus und Futurismus, wo ebenfalls Bewegung und Zeit ins Bild einfließen, verarbeitet er Aspekte aktueller visueller Techniken (Video Stills, Bullet Time Effekt, etc.) in seiner Malerei.
Walter Padao studierte Malerei in Kassel, Bologna und Nürnberg als Meisterschüler bei Johannes Grützke. Der Künstler ist neben seiner Malerei inzwischen auch international bekannt durch seine live-painting-performances in Verbindung mit Musik und Tanz, beispielhaft seine Teilnahme am Festival Dìtalia 2024 in Düsseldorf und 2025 in Palermo.
Achim Reimann
Im Grunde bleibt bei Reimann unentscheidbar, was in seiner Malerei eigentlich zählt: Zählt die Anschauung einer aus einer Farbtube gedrückten und- oder besser: vor gegenständlichen Ölsubstanz, und sieht man also auf diese als solche hin, oder zählt die durch die Ölfarbe erzeugte Vorstellung von (ebenfalls aus einer Tube gedrückten) Mayonnaise, die man dann sozusagen in die Farbmaterie hineinsehen würde.
Statt eines Entweder-oder entsteht ein Sowohl-als-auch: Gegenständliches und Ungegenständliches sind zugleich präsent. Motive wie ein Pfifferling erscheinen ebenso als Objekt wie als offene Farbmaterie – nicht im Wechsel, sondern in einem fortwährenden Übergang.
Anschauung und Vorstellung, Hinsehen und Hineinsehen wechseln sich ab und gehen ineinander über.
Ralf Rduch
Ralf Rduch malt großformatige Akte, in denen der Mensch ausschließlich unbekleidet erscheint. Durch den Verzicht auf Kleidung entfallen soziale und kulturelle Zuschreibungen – der Körper wird zum unverstellten Ausdruck des Menschen.
Die freigestellten Figuren stehen vor meist monochromen Hintergründen und werden stark beleuchtet, wodurch Licht und Schatten eine plastische Wirkung erzeugen. Rduch segmentiert die Körper in elf Tonwerte mit jeweils eigener Farbe, als Sinnbild für Schichten, Brüche und innere Zustände. Die fehlende zwölfte Farbe – die des Hintergrunds – steht für die unerreichbare Wahrheit.
So zielt Rduchs Malerei auf das Unsichtbare: auf innere Prozesse, auf die Frage, was den Menschen ausmacht und sein Handeln bestimmt.
Bildhauer Klaus W. Rieck
Die Skulpturen von Klaus W. Rieck suchen nach einer Form, die für sich selbst steht - sind Ausdruck einer Wesenhaftigkeit des Seins, die mehr der metaphysischen Welt und dem Kosmischen zuzuordnen ist.
Seit 1996 ist Klaus W. Rieck freiberuflich als Bildhauer tätig und Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlin.
"Eine Skulptur, die sich von vielen Seiten unterschiedlich zeigt und begriffen, haptisch erfasst werden kann. Ein Kunstwerk, eine Skulptur die für sich selbst spricht und etwas ausdrückt, was auf andere Weise nicht dargestellt werden kann. Es ist magisch, man könnte versuchen, es in Sprache zu beschreiben, aber es wird nie dasselbe sein." so die Aussage des Künstlers.
Hanjo Schmidt
Hanjo Schmidt arbeitet nach Fotografien, ohne sie zu kopieren. Seine expressive Malerei stellt sich bewusst vor das Motiv: Farbe und Malprozess bleiben stets sichtbar und werden oft bis ins Extreme gesteigert.
Die Bilder entwickeln ein Eigenleben aus Farbmaterie, Strukturen und Linien, das irritiert und Aufmerksamkeit fordert. Schmidts Malerei widersetzt sich dem schnellen Konsum und zwingt den Betrachter zum Innehalten und intensiven Sehen.
Thomas Schönauer - Zur Malerei von übermorgen
Thomas Schönauer schöpft seine künstlerische Arbeit aus Geistes- und Sprachwissenschaften, insbesondere der Philosophie. Zentrales Thema ist die Wahrnehmung selbst – die Visualisierung von Subjektivität und Objektivität sowie der menschliche Standpunkt.
Seit Beginn seines Schaffens arbeitet der Düsseldorfer Künstler überwiegend mit Stahl und Metall. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Skydrops, Skulpturen, die scheinbar aus dem Himmel fallen, sowie die weltweit beachteten Atompops aus polierten Edelstahlkugeln.
Ekkehard Tischendorf
Ekkehard Tischendorf vereint in seiner Bildsprache figurative und abstrakte Elemente zu einem spannenden Dialog. Seine Werke schwanken zwischen unmittelbarer Drastik und intensiver Farbästhetik – von neonartigen Pigmenten bis zu Grisaille-Tönen.
Die rätselhaften, doppeldeutigen Bilder eröffnen einen offenen Reflexionsraum und laden den Betrachter ein, die Weiten dieses visuellen Kosmos zu erkunden – eine lohnende Reise durch Tischendorfs Bildwelten.
– Alexander Sairally, Kunsthistoriker
Thea Vos - Künstlerin des Monats September 2020
Thea Vos lässt sich in ihrer Arbeit von Emotionen leiten, die sie als universell betrachtet. In ihren Gemälden zeigt sie Menschen und Tiere, teils einzeln, oft in Gruppen, und verleiht ihnen eine eindringliche Präsenz, die Einsamkeit und Sprachlosigkeit spürbar macht.
Vos arbeitet mit verschiedenen Materialien und Siebdrucktechniken, um Tiefe, Schärfe und Unschärfe zu erzeugen. Durch das Auf- und Abtragen von Schichten reduziert sie das Bild auf das Wesentliche – das, was wirklich zählt.
Falls Sie Interesse an den Kunstwerken haben, Angaben zu Preisen und Formaten benötigen, weitere Kunstwerke der Künstler sehen möchten, kontaktieren Sie uns bitte mit dem

























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